Regelfrage der Woche

Der Ball eines Spielers landet in einem großen Erdhaufen in einem als Boden in Ausbesserung gekennzeichneten Bereich. Die Suche nach dem Ball verläuft erfolglos, weil der Ball offenbar tief in das lockere Erdreich eingedrungen ist. Der Spieler will straflose Erleichterung nach Regel 25 in Anspruch nehmen.

Seine Mitbewerber meinen, dass das nicht zulässig sei, weil der Ball zwar eindeutig im Boden in Ausbesserung liege aber schließlich ja nicht gefunden worden sei.

Wer hat Recht?

Diese Antwort ist richtig.

Wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball im Boden in Ausbesserung liegt, dann steht dem Spieler auch dann ein Anspruch auf straflose Erleichterung zu, wenn der Ball nicht gefunden werden konnte. In diesem Fall ist bei der Bestimmung des Punktes, an dem ein neuer Ball fallen gelassen werden darf, so zu verfahren, als läge der ursprüngliche Ball an der Stelle, wo er zuletzt die äußere Begrenzung des als Boden in Ausbesserung gekennzeichneten Bereiches gekreuzt hat.

Diese Antwort ist falsch.

Wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball im Boden in Ausbesserung liegt, dann steht dem Spieler auch dann ein Anspruch auf straflose Erleichterung zu, wenn der Ball nicht gefunden werden konnte. In diesem Fall ist bei der Bestimmung des Punktes, an dem ein neuer Ball fallen gelassen werden darf, so zu verfahren, als läge der ursprüngliche Ball an der Stelle, wo er zuletzt die äußere Begrenzung des als Boden in Ausbesserung gekennzeichneten Bereiches gekreuzt hat.

Wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball im Boden in Ausbesserung liegt, dann steht dem Spieler auch dann ein Anspruch auf straflose Erleichterung zu, wenn der Ball nicht gefunden werden konnte. In diesem Fall ist bei der Bestimmung des Punktes, an dem ein neuer Ball fallen gelassen werden darf, so zu verfahren, als läge der ursprüngliche Ball an der Stelle, wo er zuletzt die äußere Begrenzung des als Boden in Ausbesserung gekennzeichneten Bereiches gekreuzt hat.